Kangaroo Connection

Sonntag, Mai 29, 2005

Bush- & Beachwalk


Eine gute Freundin von mir, Tara aus Kanada, die auch mit Up with People gereist ist war für ein paar Tage in Sydney um eine Schulfreundin von Ihr zu besuchen und noch ein wenig zu reisen, bevor sie in die Arbeitswelt eintritt. Dabei habe ich sie mit auf einen Beachwalk genommen von Coogee Beach bis nach Bondi. Das ist ein sehr netter Spaziergang an der Küste entlang von einem Sandstrand vorbei an Felsen und Klippen bis zum nächsten großen Sandstrand. Eine sehr nette Ecke von Sydney, die ich gerne jedem Besuch zeige – also kommt her!

Man kann natürlich noch mehr verschiedene Gegenden erkunden. Watsons Bay zum Beispiel ist direkt am Eingang der Jackson Bay, also des Hafens von Sydney und auch wunderschön. Die Fähre trägt einem am omnipräsenten Opern Haus vorbei wo sich die Touristen mit Ihren Kameras outen.

Kein Strand, aber dafür sehr beeindruckende Klippen und Felsen an denen sich das Meer bricht und hier steht auch der Macquarie Leuchtturm. Hat mit meiner Uni nix zu tun, ist aber nach dem Gouverneur Lachlan Macquarie benannt, der als er die Kontrolle über die Stadt hatte so ziemlich alles nach sich selbst benannt hat. Hier heißt fast alles Macquarie irgendwas… Aber die Aussicht ist Weltklasse!





Wenn man so an der Küste lang schlendert kann man auch sehr lustige Warn- und Verbotsschilder entdecken. Wer hätte gedacht, dass man sich verletzen kann, wenn man die Klippen runterspringt und wenn man’s macht muss man auch noch Strafe zahlen!

Hunde sind wie in Deutschland auch an bestimmten Stellen verboten, aber hier gibt es anscheinend auch Stellen, an denen sie „total“ verboten sind. Den Unterschied zu „nur“ Verboten würde mich schon sehr interessieren, aber ich trau mich nicht zu fragen, weil ich sonst bestimmt auch ne Strafe zahlen muss ;o)

Genauso wenig habe ich versucht herauszufinden was passiert, wenn man wo anders als am Lady Bay Strand nackt rum läuft. Das könnt Ihr dann ja selber raus finden wenn ihr zu Besuch kommt ;o)

Außer das es so ziemlich die beste und auch teuerste Gegend zum wohnen ist gibt’s am Fährendock die Weltbesten Fish & Chips, die man auf keinen Fall auslassen darf, wenn man hier ist.

Donnerstag, Mai 26, 2005

Freibier!


Warum gibt es an den meisten deutschen Unis eigentlich keine Uni eigene Bar oder Kneipe? Das es hier so etwas gibt ist eine ganz tolle Erfindung. Ganz besonders wenn es Freibier gibt! Warum gab’s am 26. Mai Freibier? Keine Ahnung, aber das ist ja auch nicht so wichtig. Mitten im Semester und unter der Woche tut das mal ganz gut mit einem kalten Hopfengetränk in der Sonne zu sitzen und den Ausblick auf die Wiese hinterm Campus zu genießen. So was sollte öfter passieren.

Sonntag, Mai 22, 2005

Eurovision Song Contest

Ein großartiges Ereignis! Jeder der sich einen Europäer nennen will hat bestimmt den 22. Mai 2005 erst rot im Kalender eingetragen und dann ausgiebig gefeiert. Der Tag an dem die Europäische Kultur ihren jährlichen Höhepunkt und die großartigsten Künstler des alten Kontinents sich ein Stelldichein geben will natürlich auch in Sydney nicht verkannt sein. Die Ehemalige Britische Kolonie hat enge Verbindungen nach England und damit nach Europa und der Eurovision Song Contest (ehemals Grand Prix Eurovision de la Chanson) wurde Gott sei dank auch hier im Fernsehen übertragen. Leider nicht live aber dafür mit dem Original englischen zynischen Kommentator. Das Event wurde von James und mir standesgemäß mit ein paar Bier zelebriert und seine beiden Amerikanischen Mitbewohner in den Kult eingeweiht. Ausnahmslos großartige Musikstücke haben uns in Verzückung gesetzt aber leider landeten dann Spanien, England und Deutschland auf den letzten Plätzen obwohl es doch grandiose Vorstellungen waren, oder?
Großartige kulturelle Veranstaltung!