Kangaroo Connection

Mittwoch, Februar 23, 2005

Kangaroo Valley

Am Mittwoch (23.02.05) bin ich mit Roz, Anne, und Oce (meinen housemates aus Schweden und Australien) losgefahren um Sydneys Umland zu becampen. Einen kurzen Zwischenstop haben wir in Wolongong eingelegt, wo wir Tomaten und Zucchini aus dem Gemüsegarten von Oces Eltern geklaut haben. Eineinhalb brütend heiße Autostunden später holperten wir mit dem alten Mazda über irgendwelche Waldwege auf der Suche nach einem geeigneten Campingplatz, als uns auf einmal von rechts (wie sich das in Australien gehört) auf dem Feld ein paar Kangaroos überholt haben und ganz locker über den 1,5m hohen Zaun, über die Strasse in den Wald verschwunden sind.

Auf dem Campingplatz angekommen schaukelten erstmal zwei Wombats ihre Hintern über die Wiese und ließen sich von uns Tierwelttouristen kaum stören. Wombats sind etwa 20 x 50 cm große Beuteltiere, die aussehne wie kleine Bären mit einem Koala Gesicht.


Sehr lustige Wesen sind das, aber wenn sie nachts ihre Rücken am Zelt oder am Baum neben dran reiben kratzen können sie doch schon mal etwas nerven. Ganz zu schweigen von den Kakadus und den kleinen Papageien die einen Höllen lärm den ganzen Tag über machen, aber vor allem früh am Morgen, wenn die Sonne auf geht.

Am Donnerstagmorgen haben wir uns dann zwei Kanus gemietet und sind schön gemütlich den Fluss durch das Tal der Kängurus geschippert und eindeutig mehr Energie in das gegenseitige Nassspritzen als in das Paddeln investiert.

Und da wir dann ja eh alle nass waren durfte natülich die Tarzanschaukel am Flussrandnicht unbenuzt bleiben.


Oce (die Australierin) und ich sind den Schwedischen Turteltäubchen gekonnt davon gefahren und haben sie insgesamt 3 Mal (!) komplett kentern sehen, ohne selber das eigene Flussgefährt von unten betrachtet zu haben.




Es dürfte ja wohl eindeutig sein, wer an dem Abend gekocht hat, was? Und weil kochen am Zelt nicht das aller spannendste ist sind wir kurzerhand mit dem Campingkocher und den Nudeln die 45min zum Meer gefahren, wo wir einen wundervollen Strand fast für uns ganz alleine hatten. Den Fußball bis zur Erschöpfung getreten und unsere Bauchnabel mit Meerwasser durchspült, konnten wir dann unsere Strandpasta beim Sonnenuntergang und Mondaufgang genießen.

1 Comments:

  • Wird selbstverständlich erledigt! Sag bescheid, wenn man über Deine Abenteuer lesen kann!

    Gruß zurück,
    Bernie

    By Blogger Bernie, at 2:52 AM  

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